Fahrt nach Oberzauch / Österreich im Januar 2020

Wir, 14 Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs, sind im Januar für 9 Tage nach Oberzauch gefahren.  Aber schon direkt nach den Herbstferien haben wir uns regelmäßig dienstags getroffen, um die Fahrt zu planen. So haben wir u.a. Arbeitsgruppen eingeteilt, Rezepte ausgewählt und Einkaufslisten geschrieben. In der letzten Woche vor der Abfahrt haben alle Lebensmittel eingekauft und in 15 Bananenkartons verpackt, um sie besser transportieren zu können.

Am 23.01.2020 haben wir uns abends an der Schule getroffen und sind dann gegen 20:30 Uhr losgefahren. Nach einer Stunde Fahrt haben wir noch eine weitere Gruppe abgeholt. Nach weiteren 10 Stunden Fahrt sind wir dann endlich um 7:30 Uhr in Zauchensee angekommen. Dort haben wir unser Gepäck ausgeladen, das dann mit der Pistenraupe zur Hütte gefahren wurde. Wir mussten den Berg zu Fuß hochstapfen, was ganz schön anstrengend war!

In der Hütte angekommen, hat dann erst mal die ausgewählte Gruppe das Frühstück gemacht. Nach dem Frühstück haben wir unsere Betten bezogen, Koffer ausgepackt und Schränke eingeräumt. Als nächstes haben wir unser Skischuhe, Ski, Helme etc. anprobiert und ausgeliehen. Am Mittag ging es dann auch schon raus vor die Hütte und wir machten unsere ersten Gleitversuche mit Skiern.

In den nächsten Tagen lernten wir die Grundlagen und wurden immer besser und sicherer beim Skifahren, sodass sich schon bald die meisten auf die Pisten trauten. In den letzten Tagen  fuhren wir alle sicher blauen Pisten, die meisten auch rote und einige sogar schwarze Pisten hinunter.

Aber neben dem Skifahren war auch das gemeinsame Hüttenleben manchmal eine Herausforderung. Hier waren Teamfähigkeit, Rücksichtnahme, Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit gefragt.

Wir mussten immer um 8:00 Uhr beim Frühstück sein, dann wurde von 9:30 bis 12:30 Ski gefahren, dann gab es einen kleinen Imbiss, dann wieder Skifahren bis 16:00 Uhr und dann wurde gekocht. Eine Gruppe war einen ganzen Tag für die Zubereitung aller Mahlzeiten plus Tisch decken, Spülen etc. zuständig.  Unsere ausgewählten Essen haben gut geschmeckt, es gab Pizza, Lasagne und vieles mehr. Am letzten Tag haben wir  in der Rauchkopfhütte beim Michel gegessen.

Abends vor der Bettruhe haben wir uns in der „Hüttenrunde“ getroffen, um über den Tag zu sprechen. Dabei haben wir Heldenhüte und Seppelhüte verteilt, d.h. wenn etwas sehr Lustiges passiert war, gab es dafür den Seppelhut und wenn jemand etwas sehr Heldenhaftes gemacht hatte, bekam er den Heldenhut.

So verging die Zeit wie im Flug und am letzten Abend musste dann die Hütte von uns allen aufgeräumt, geputzt und alles wieder eingepackt werden. Das war anstrengend, haben wir aber gemeinsam gut hinbekommen.

Nun freuten wir uns doch auf Zuhause und nach einer langen Busfahrt kamen wir müde, aber mit vielen tollen Erfahrungen „im Gepäck“ wieder in Stolberg an.