Schule trifft Theater – Besuch der Aachener Theaterwerkstätten

Was passiert eigentlich hinter den Kulissen? Dieser Frage gingen Schülerinnen und Schüler des 8er Deutsch Ergänzungskurses nach und besuchten zur Abrundung der Unterrichtsreihe „Jugenddrama“ die Theaterwerkstätten des Stadttheaters Aachen. Eine ehemalige Tuchfabrik beheimatet heute eine Bühne für neue Theaterformen und verschiedene handwerkliche Betriebe vom Beleuchtungsteam über Schreinerei, Malsaal, Kaschierwerkstatt, Kostüm- und Maskenbildner bis hin zur hauseigenen Schneiderei.

Ein Teller Kekse entpuppte sich als täuschend echte Nachbildung, nur ein Beispiel für die Vielzahl an Requisiten, die zusammengetragen oder eigens angefertigt werden. Riesige Bühnenbilder müssen so konzipiert werden, dass die Holzgestelle verladen und zum Stadttheater transportiert werden können. Vorlagen für das Bühnenbild werden in kleine Raster aufgeteilt und im Stehen auf die am Boden liegenden Leinwände übertragen. Auch die feinen Unterschiede zwischen Kostümbildner und Gewandmeister wurden auf dem Rundgang erklärt. Ins Staunen brachte die Schülerinnen und Schüler der große Theaterfundus mit Schuhregalen, die so manches Mädchenherz höherschlagen ließen. Kleidungsstücke aus verschiedenen Jahrhunderten gab es hautnah zu bewundern.

Unser Dank gilt dem Stadttheater für den informativen  Besuch, der einen spannenden Einblick in die alltäglichen Arbeitsabläufe hinter der „hohen Kunst“ gab und für den ein oder anderen möglicherweise im Hinblick auf die anstehende Berufsorientierung von Interesse sein könnte.

U. Baumann-Groten


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Foto: SGS


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