Die 6a auf den Spuren der Menschen im Mittelalter

Die 6a auf den Spuren der Menschen im Mittelalter

In einer Unterrichtsreihe in Gesellschaftslehre beschäftigte sich die 6a mit dem „Leben in und um die Burg Stolberg im Jahre 1450“. Sie folgten in Form eines Adventures dem Leben eines Jungen, der in Stolberg lebt, eines Bauernmädchens, eines Mönches aus Kornelimünster und eines Mannes, der den glorreichen Zeiten des Rittertums nachtrauert. Dabei „traf“ ein Junge aus Aachen diese Menschen in Stolberg, als er seinen Vater, einen Steinmetz, nach Stolberg begleitete, der dort Ausbesserungsarbeiten an der Burg vornehmen musste. Der Junge erzählte natürlich auch selbst von seinem Leben in der freien Reichsstadt Aachen.

So lernten die Schülerinnen und Schüler auf spielerische Art und Weise viel über das zum Teil harte Leben im Mittelalter. Als Abschluss besuchte die Klasse die Burg Stolberg und nahm anschließend an einer Führung durch den Aachener Dom teil. Die Sage vom Teufelsdaumen kannten sie schon aus der Unterrichtsreihe über „Sagen“ im Deutschunterricht. Neu war ihnen jedoch, woher die Aufforderung „Halt die Klappe“ kommt. Sie erfuhren, dass die Geistlichen, die früher im Chorgestühl oft lange stehen mussten, sich dabei an die hochgeklappten Sitze lehnen konnten. Wenn sie nicht aufpassten, fiel die Klappe runter und machte dabei ein lautes Geräusch. Also sagten die anderen zu dem Übeltäter „Halt die Klappe“.

So helfen Exkursionen immer wieder, die Allgemeinbildung der Schülerinnen und Schüler, aber auch der Lehrkräfte zu erweitern.