Besuch des Helmholtz-Schülerkongresses im Forschungszentrum Jülich
Am 18. November nahmen die Q2-Philosophiekurse von Herrn Walther und Frau Emonds am Helmholtz-Schülerkongress im Forschungszentrum Jülich teil. Gemeinsam mit rund 200 Oberstufenschüler*innen aus der Region erhielten sie einen spannenden Einblick in aktuelle Entwicklungen rund um Supercomputer, Künstliche Intelligenz und Quantencomputing – Themen, die nicht nur technisch faszinieren, sondern auch philosophische Fragen nach Verantwortung, Zukunftsgestaltung und gesellschaftlicher Wirkung aufwerfen.
Nach einer kurzen Begrüßung startete der Kongress mit einem Impulsvortrag zum Thema „Future Computing“. Hier wurde ein Überblick über das breite Themenfeld gegeben sowie die Forschungslandschaft des Forschungszentrums in Jülich vorgestellt.
Anschließend konnten die Schüler*innen zwischen einer großen Auswahl an Programmpunkten wählen: von Einführungen in das Quantencomputing über Einblicke in neuromorphe Systeme bis hin zu Fragen der Fairness und Erklärbarkeit von Künstlicher Intelligenz. Besonders beeindruckend waren die Institutsführungen, etwa zum Quantencomputer im JUNIQ-Gebäude oder zur Supercomputeranlage JUPITER.
Im Foyer wartete eine vielfältige Ausstellung mit Mitmachstationen, Experimenten, Modellen und interaktiven Angeboten. Die Schüler*innen konnten dort unter anderem ein Quantencomputer-Kryomodell erkunden, ein Original-Blade eines Supercomputers betrachten, virtuelle Touren über Touchscreens starten oder an Stationen rund um Medienkompetenz, Social Media, Fake News und Berufsorientierung teilnehmen.
Am Nachmittag folgte ein Podiumsgespräch mit Expert*innen aus Forschung, Politik und Demokratiepädagogik. Sie diskutierten offen über Chancen und Risiken digitaler Technologien sowie über die Verantwortung, die mit ihrem Einsatz einhergeht.
Der Besuch bot den beiden Philosophiekursen eine faszinierende Verbindung aus moderner naturwissenschaftlicher Forschung und den großen ethischen Fragen unserer Zeit.


